Project Description

Lipari

Lipari Insel

In der Jungsteinzeit erlebten die Äolischen Inseln eine zivilisatorische Blütezeit, die vor allem mit dem Abbau von Obsidian zusammenhing, also jenem „Vulkanglas“, das von den Kratern der Forgia Vecchia und des Monte Pilato ausgestoßen wurde.

Heute zeugt die Festung auf der antiken Akropolis aus dem 6. Jahrhundert noch von der einstigen Bedeutung der Inseln.

Die Festung ist Sitz des „Archäologischen Äolischen Museums“, das mit seinen Sammlungen die reiche Geschichte der Inseln von der Frühgeschichte bis zum Mittelalter Revue passieren lässt.

Beeindruckende Zeugnisse der Insel sind die Bimssteingruben von Porticello, die den Strand und auch das Meer mit einem charakteristischen Weißton eingefärbt haben, der sich vom majestätischen Türkis des offenen Meeres auf fast unwirkliche Art abhebt, sowie im Süden die Faraglioni, die Klippen mit Blick auf Vulcano.

Im Ort Marina Corta gibt es eine quicklebendige Piazza und einen Corso voller Lokale und Geschäfte; in Sottomonastero oder Marina Lunga finden sich Kais für Boote auf der Durchreise.

Der private Hafen von Pignataro liegt ganz im Norden der Bucht und verfügt über einen geschützten Pier mit Landungssteg für das kostenfreie Anlegen und über einen Schwimmsteg für das kostenpflichtige Anlegen mit technischer Hilfe, Strom- und Wasserversorgung.

„Die Insel Lipari ist klein, ziemlich fruchtbar, aber vor allem verfügt sie über jene Produkte, die das Leben der Menschen schwelgerisch machen: So liefert sie ihren Bewohnern Fische jeder Art in großen Mengen und die Früchte aus Land und Meer, die jeden, der sie kostet, verzücken werden.“

(Diodor, Bibliotheca historica – V, 10)